Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.

Eph 6,18

Als Kinder mögen viele den Eindruck gewonnen haben, das Beten sei etwas für die Mahlzeiten, fürs Schlafengehen oder für den Gottesdienst. Und oft wird dieses Verständnis in das Erwachsenwerden mit hineingenommen.

Doch Gläubige sollen in ständiger Verbindung mit Gott sein, einfach, weil sie alles im Leben von Gott her betrachten sollten. So zum Beispiel, wie man die Erfahrungen und Empfindungen des Alltags mit einem guten Freund bespricht, so sollte man mit Gott darüber reden.

Beten heißt, sich Gott zuzuwenden, das Gespräch mit ihm suchen. Was mich gerade bewegt, kann ich vor ihn bringen, kann es mit ihm teilen. Natürlich kann man überall ein Gebet sprechen und wenn es um mich ruhig ist, dann fällt es mir leichter, innerlich still zu werden. Ein Gebet kann manchmal nur einen Augenblick dauern, gerade mal so lange wie man braucht, um danke oder bitte zu sagen.

Gott liebt dich und will alle Freuden, Sorgen und Niederlagen mit dir teilen. Sei dir seiner Gegenwart nicht nur heute, sondern immer bewusst und nimm sein Angebot herzlich an.

Ich darf mir sicher sein, Gott hört mir zu. Ich lege meine Anliegen in seine Hände und glaube fest daran, dass er es recht machen wird. Nicht unbedingt sofort.

Das Gebet ist nichts auswendig gelerntes und darf nie zu einem Schema werden. Das wahres Gebet ist Leben und ein Strom, der zu Gott aufsteigt.

Wenn wir beten, sollten wir uns dessen bewusst sein, dass wir im Geist mit unserem Herrn sind. Gott liebt dich und will alle Freuden und Sorgen und Niederlagen mit dir teilen.

Wir sollten zu aller Zeit beten. Das Gebet ist stets vor Ort und es gibt keine Situation in unserem Leben, wo es nicht angebracht ist zu beten, bei der Hochzeit, bei der Beerdigung oder wenn wir eine Arbeit beginnen, oder sie vollendet haben.

Wie wir beten, ist egal. Wichtig ist nur, dass wir es tun, denn so geben wir Gott Raum und eine Gelegenheit in unserem Leben zu wirken. Bedenke dies und lass dein Herz erfüllt werden mit Dank an Gott, der dein armes und schwaches Flehen erhört hat. Lobe der Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Manfred Zuzak

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