Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus.
2.Thessalonicher 3, 5

Warten, das kann sehr schwer sein. Das erfahren wir immer wieder. Warten ist auch schwer, wenn nicht klar ist, wann ein Ende des Wartens in Sicht ist. Das durften wir am eigenen Leib während

der Corona-Pandemie erfahren. „Wann dürfen wir endlich wieder einen einigermaßen normalen Alltag erleben?“, war eine Frage, die viele beschäftigt hat.

Aus verschiedenen Gründen ist es wohl notwendig, dass wir zur Liebe Gottes gebracht werden. Nur dadurch kann unsere Selbstsüchtigkeit überwunden werden.

Aber wie können wir lieben lernen? Gott allein kann uns dies beibringen und unsere Herzen dazu hinführen. Sein Heiliger Geist muss uns mit seiner Liebe erfüllen; wir müssen sie immer in uns aufnehmen.

Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott bei uns ist, egal, was geschieht. Er zieht sich nicht zurück, wie viele von uns denken. Gott tut alles um uns hoffnungsvoll und zuversichtlich zu machen. Er sucht unsere Gemeinschaft. Er will uns um sich herum haben und wir sollen uns bei ihm wie zu Hause fühlen.

Indem ich mich auf Jesus Christus ausrichte, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Ich sehe ein, dass ich die Welt nicht retten kann. Ich sehe aber auch die Not, die Ungerechtigkeit, die Herzlosigkeit um mich herum. Das alles ist manchmal sehr schwer zu ertragen. Doch indem ich mein Herz auf Jesus Christus ausrichte, wird mir bewusst, was mein Herr bereit war, zu ertragen. Seine Passion weckt in mir neue Leidenschaft. Ich gewinne neuen Mut, mich den Anforderungen des Alltags zu stellen.

So lasst uns auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Jesu Christi ausrichten, so dass wir auf die unendliche Liebe Gottes blicken können und wir selbst von dieser göttlichen Liebe unserer Nächsten und unserem Nächsten weitergeben können.

Die Liebe Gottes ist der Grund und das Ziel unseres Lebens, sie gibt dem Leben einen Sinn und zeigt, dass Warten eine geschenkte Zeit sein kann, in der sich eine Gemeinschaft bewähren kann. Eine gute Gemeinschaft, die auf die Liebe Gottes ausgerichtet ist und von ihr her Kraft schöpft, ist eine starke Gemeinschaft. Eine, in der keiner verloren geht, weil jeder seine Stärken mit einbringen kann und so Schwächen eines jeden Einzelnen ausgeglichen werden können.

Manfred Zuzak

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