Weltgebetstag der Frauen am 06. März 2020

Am diesjährigen ersten Freitag im März sind es über dreihundert Gottesdienste deutschlandweit, die anlässlich des Weltgebetstags der Frauen stattfinden. In der Evangelischen Stephanskirche in Stromberg erlebe ich bei einem davon eindrucksvoll was es bedeutet informiert zu beten und betend zu handeln, wie ein Motto der Bewegung lautet.  Frauen aus Simbabwe haben für dieses besondere Fest die Liturgie erarbeitet. Sie geben uns mit ihren Liedern, Texten und Gebeten einen Einblick in ihr Leben, ihre Ängste, in ihren Glauben und in ihr Hoffen. Dies hat ein Team von sieben Frauen mit besonderem Engagement im Gottesdienst lebendig und erlebbar werden lassen.

In der Kirche finden wir uns wie auf einem festlich geschmückten Marktplatz inmitten eines Dorfes in Simbabwe wieder und werden sehr herzlich willkommen geheißen und zu einem Begrüßungstrunk eingeladen. Nicht nur der Altarraum ist einladend und farbenfroh geschmückt mit bunten Stoffen, Bastmatten, Körben und mit der Fahne Simbabwes. Es gibt viele liebevolle Details, angefangen bei der landestypischen Kleidung der Akteurinnen, bis hin zum gemeinsamen Tanz zu musikalischen Klängen aus Simbabwe während Kaffee und Kuchen im Anschluss an den Gottesdienst.

„Steh auf und geh!“ ist die Aufforderung Jesu an einen Kranken und zugleich eine Botschaft, die die Frauen aus Simbabwe auf sich beziehen. Diese lebensverändernde Frage ist für sie ein Weg der herausführt aus Resignation und Selbstmitleid. Sie laden uns in dem Gottesdienst dazu ein, selbst aufzustehen und die Kraft der Worte Jesu am eigenen Leib zu spüren, – denn diese Aufforderungen „gelten uns allen; wir sollten uns nicht fürchten nach Gottes Willen zu handeln. (…) Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und Gesellschaftlicher Veränderung.“ Auf diese Weise wandelt sich die Sehnsucht nach Friede, Liebe, Versöhnung, und nach Selbstbestimmung von einem Wunsch nach Veränderung zu einem gemeinsamen Ziel. Ein Ziel von mutigen und engagierten Frauen, die in den ersten Weltgebetstagsfrauen Simbabwes ihre Vorbilder „im Beten, im Lieben und im Vergeben“ sehen. Gemeinsame Schritte hin zum Ziel machen die Frauen Simbabwes mit den Besuchern nicht nur dieses Gottesdienstes, sondern weltweit! So steht unter dem Zeichen dieses gemeinsamen Aufbruchs sowohl die Kollekte für über 100 Projekte die Frauen und Kinder stärken, als auch eine Unterschriftensammlung für ein Schuldenumwandlungsprogramm zur Förderung von Frauen- und Gesundheitsprogrammen in Simbabwe.

Text und Fotos: Philipp Schildhauer

Quelle: https://weltgebetstag.de/idee/  07.03.2020 Zugriff: 18:05 Uhr

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